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Sparsame Geräte kaufen per Energielabel

auf 29. November 2011

Seit 1998 müssen alle Haushaltsgeräte mit dem so genannten Energielabel versehen werden. Das europaweit einheitliche Label teilt das Gerät anhand von Strom- und Wasserverbrauch in eines von sieben Kategorien (Energieeffizienzklassen) ein, welche auf dem alten Label mit den Buchstaben A bis G markiert sind. Die Eingruppierung in die Klasse A steht dabei für ein besonders sparsames Gerät.

Seit dem 20. Dezember 2010 gilt europaweit ein neues Energieeffizienzlabel, welches verbindlich eingesetzt werden muss. Wie beim Vorgänger werden auch hier die Geräte in sieben Kategorien eingeteilt, wobei die Namen der Kategorien nun A+++, A++, A+, A, B, C und D lauten. Auf dem neuen Energielabel wird nun ebenfalls der durchschnittliche Jahresstromverbrauch (kwh/Jahr) angegeben.

Doch was bringt eine Spülmaschine mit wenig Wasserverbrauch, wenn das Geschirr nicht sauber wird?
Auch hier hilft das Energielabel durch Angabe weiterer Faktoren. So ist bei einer Spülmaschine neben dem Strom- und Wasserverbrauch auch die Reinigungskraft und Trocknungszeit mit angegeben. Zur Einschätzung der Lärmbelästigung der Maschine wird ebenfalls die Lautstärke auf dem Label vermerkt.

Energielabels vergleichen – Geld sparen
Durch die einheitliche Kategorisierung anhand gleicher Kriterien, welche für alle Geräte einer Klasse (zum Beispiel für alle Waschmaschinen) gelten, ist es somit auch dem Laien möglich einen direkten Vergleich zweier Geräte anzustellen.
Nimmt man nun die durchschnittlichen Stromkosten eines vier Personenhaushaltes von circa 950 Euro jährlich lässt sich allein durch die Nutzung von Haushaltsgeräten der Energieeffizienzklasse A ein Geldbetrag zwischen 50 bis 90 Euro pro Jahr einsparen.

Möchte man das Energielabel optimal nutzen sollte beim Kauf eines neuen Fernsehgerätes nicht nur auf die vorhandenen Funktionen des Gerätes geschaut werden, sondern auch auf die Energieeffizienzklasse. Im Zweifelsfalle lohnt es sich ein teureres Gerät mit einer besseren Energieeffizienz zu kaufen, da sich dadurch langfristig Geld sparen lässt und die Mehrkosten so amortisiert werden können.
Neben den bereits genannten Fernsehgeräten und Spülmaschinen werden auch Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte. Man könnte sogar übergehen und ein Gewächshaus in dieser Hinsicht bewerten. Bei Häusern gibt es auch heute schon den Energieausweis.


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