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Ökostrom: grüner Strom mit gutem Gewissen

auf 13. März 2013

Bei Ökostrom handelt es sich um elektrische Energie, die auf ökologischem Wege aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Ökostrom wird oft auch als grüner Strom bezeichnet. Da die Energiegewinnung aus den ursprünglich genutzten Energiequellen, wie den Kernkraft-, Erdöl und auch Kohlekraftwerken ökologisch nicht vertretbar ist, werden diese Begriffe vom Ökostrom abgegrenzt. Auf Vergleichsportalen wie Ampigo können Ökostromanbieter bezüglich des Angebotes und des Preises miteinander verglichen werden.

Wie wird Ökostrom gewonnen und warum wird dieser als “grüner Strom“ bezeichnet?

Der Begriff Ökostrom wird oft mit dem Begriff regenerative Energien assoziiert. Das heißt es handelt sich bei Ökostrom um Energien, wie beispielsweise Solarenergie, Bioenergie, Windenergie, Hydroenergie oder Geothermie. Bei der Geothermie handelt es sich um die Erdwärme, die in der Erdkruste gespeichert ist. Da die Geothermie (mehr Info: http://www.ploeckl.de/weblog/archives/579-Geothermie-wieder-ein-paar-Zahlen.html) aus der Erde vom Menschen entzogen und genutzt wird, ist es wichtig, dass diese dort auch wieder neu entsteht, somit der natürliche Haushalt nicht aufgebraucht werden kann. Da dies bei der Geothermie, sowie auch bei den zuvor aufgezählten Varianten der Fall ist, werden diese als „regenerative Energie“ bezeichnet. Diese bestimmten Energien werden unter anderem aus Photovoltaikanlagen, Biogasspeichern, Windkraftanlagen oder Wasserkraftwerken gewonnen.

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Es soll hier festgehalten werden, dass auch Strom, der aus Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken gewonnen wird, als Ökostrom verkauft werden kann, wenn käufliche RECS-Zertifikate verwendet werden. Das Renewable Energy Certificate System, kurz RECS genannt, ist ein Zertifizierungssystem zum Herkunftsnachweis für Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Das RECS ist wie folgt aufgebaut. Es wird von sogenannten Issuing Bodies (kurz IB) auf regionaler Ebene verwaltet. Diese IBs sind für die Entwertung und Ausgabe der einzelnen Zertifikate verantwortlich. Sie sind auf internationaler Ebene zur Association of Issuing Bodies (AIB) zusammengeschlossen. Die AIBs sorgen zusammen mit der RECS-International dafür, dass die Interessen der einzelnen Mitglieder gewahrt und das RECS weiterentwickelt werden sollen.

Wie läuft die Finanzierung mit der EEG-Umlage?

EEG ist die Abkürzung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dieses Gesetz regelt die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz. Des Weiteren sorgt dieses Gesetz dafür, dass den Erzeugern feste Einspeisevergütungen garantiert werden. Die EEG-Umlage ist also ein Ausgleich für diese garantierte Einspeisevergütung. Mit dieser Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert. Die Individuen, die beispielsweise eine Solaranlage oder auch ein Windrad besitzen und den somit gewonnen Strom ins Netz einspeisen, werden durch das EEG mit festgelegten Vergütungen entlohnt.


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