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Öko-Lifestyle für eine nachhaltige Lebensweise

auf 20. März 2012

Ökologische Lebensweise wurde in der Vergangenheit oftmals mitleidig belächelt. Besonders von Seiten der Modewelt und des Glamours war die Kluft hin zu ökologischer Lebensweise schier unüberwindbar. Aber auch umgekehrt standen bodenständige Menschen der Welt der Hippen und Schönen skeptisch gegenüber, standen diese doch im Verdacht der Oberflächlichkeit.

Lifestyle und Ökologie miteinander vereinbar?
In jüngster Vergangenheit zeigt sich jedoch zunehmend eine Versöhnung von Ethik und Ästhetik. Die Annäherung zwischen Konsumorientiertheit und Gewissenhaftigkeit hat inzwischen eine ganze Interessengruppe um sich herum formiert.

Besonders von Seiten der Trendsetter ist ein Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit zu verspüren. So setzt bei etlichen erfolgsorientierten Menschen der Wunsch nach einem sinnvollen Leben ein. Nicht mehr nur beruflicher Erfolg und die Jagd nach materiellen Dingen sind wichtig, sondern auch zunehmend ein Bemühen der nachfolgenden Generation eine lebenswerte Welt zu hinterlassen, setzt ein.

Dennoch muss sich diese Neuorientierung Kritik gefallen lassen. Wirkt doch die Begeisterung für den grünen Lifestyle oftmals aufgesetzt, da er scheinbar nur zur Bereinigung des eigenen Lebenslaufs dient. So scheint es, dass unter diesem Pseudonym  die widerstreitenden Emotionen in Einklang gebracht werden sollen. Ob dahinter wirklich eine ethische Motivation steckt darf bezweifelt werden. Die Zielgruppe der neuen Ökologie-Bewegung lässt sich dafür zu sehr mit der althergebrachten Werbesprache, nur mit neuen Adjektiven, verführen. Waren die Produkte zuvor „glamourös“, „elegant“ oder „extravagant“, sind sie nun „nachhaltig“, „bio“ oder „fair“. Wer dazu gehören will, trinkt also nicht mehr nur Late Macciato in einem der hippen Straßencafes seiner Stadt, sondern auch noch Kaffee aus garantiert nachhaltigen Anbau und fairem Handel. Es gehört eben inzwischen mehr dazu als nur Bio-Produkte im Tante-Emma-Laden nebenan zu kaufen, wenn man zum neuen Lifestyle dazu gehören will. Wer möchte, dass der nachhaltige Lebensstil auch bei den Nachbarn bemerkt wird, kann sich zudem inzwischen wöchentlich frisches Obst und Gemüse vom Bio-Bauern aus der näheren Umgebung liefern lassen. Zwar ist die neue Bio-Kisten-Mentalität nicht ganz billig zu erhalten, dennoch findet diese immer mehr Anklang bei den Mittdreißigern.

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