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Aus Liebe zum Moor – Torffreie Kokoserde

auf 8. Oktober 2012

Ein Garten voller bunter und duftender Blumen bietet einen prachtvollen Anblick, an dem sich wohl ein jeder gerne erfreut. Dies ist der Grund, weshalb sich viele Leute Jahr für Jahr darum bemühen, Beete anzulegen und sorgfältig zu pflegen. Dahinter steckt viel Arbeit. Unabdingbar für ein bepflanzbares Beet – seien es Blumen oder auch Gemüsepflanzen – ist die Erde als Grund. Jährlich werden so unzählige Tonnen Blumenerde in großen Säcken gekauft und zum Anlegen des Gartens verwendet. Diese Erdsäcke sind jedoch größtenteils mit Torf gefüllt, worüber unsere Umwelt jedoch leider gar nicht glücklich ist.

Weg mit dem Torf!
Torf ist deshalb so beliebt, weil durch ihn der Boden saurer gemacht werden kann und somit die Pflanzen besser wachsen können, weil sie auf eine solch saure Umgebung angewiesen sind. Doch Torf entsteht lediglich in Mooren. Soll der Torf nun gewonnen werden, werden dabei auch unweigerlich die Moore zerstört. Dies ist nicht nur insofern problematisch, weil dadurch wichtige Biotope als einzigartige Lebensräume für Pflanzen und Tiere verloren gehen, sondern auch, da Moore wesentlich zum CO2-Abbau beitragen. Werden die Moore zerstört, fehlen also auch diese überaus wichtigen Filter für unsere Luft. Die Trockenlegung von Sumpflandschaften führt zum Beispiel in Russland häufig zu heimtückischen Schwelbränden (siehe hierzu Beitrag im Greenpeace-Blog). Doch solch ein Raubbau an der Natur muss nicht sein, gibt es heutzutage doch eine Vielzahl an umweltschonenden Alternativen, zum Beispiel die sogenannte Kokoserde.

Vorzüge der Kokoserde
Eigentlich sind die Kokosfasern ein Abfallprodukt aus der Produktion von Matten oder Schnüren. Diese werden anschließend gepresst und sind somit sehr leicht zu transportieren. Sie enthalten kein Wasser und sind damit extrem leicht, wodurch das beschwerliche Schleppen von schweren Blumenerdesäcken schlichtweg entfällt. Erst vor dem Gebrauch lässt man die kleinen Blöcke im Wasser einweichen. Und Wasser kann die torffreie Kokoserde viel aufnehmen, beziehungsweise lange speichern, wodurch man seine Pflanzen nicht mehr so oft gießen muss. Außerdem besteht die Gefahr von der Bildung von Schimmel selbst im feuchten Zustand nicht. Zudem hält sie sich sehr lange und ist durch die thermische Sterilisierung frei von Pilzen oder Keimen.
Der wohl entscheidendste Punkt ist jedoch wohl der Aspekt des Umweltschutzes: Da Kokoserde aus einem nachwachsenden Rohstoff gewonnen wird, müssen zur Herstellung keine Moore mehr trocken gelegt werden.
Somit ist Kokoserde ein echter Ersatz für herkömmliche Blumenerde!


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