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Anstatt in unmoralischen Geldanlagen besser in Ethikfonds investieren

auf 27. März 2012

Nachhaltigkeit, ökologisches Denken sowie soziale Gerechtigkeit sind in aller Munde und dennoch gibt es noch immer Unternehmen und Manager, für die Ethik ein Fremdwort ist. In diesem Zusammenhang wird häufig auch die Deutsche Bank genannt. Das Geldinstitut gerät in jüngster Vergangenheit zunehmend unter Druck, da es ein Finanzprodukt anbietet, welches einen eher zweifelhaften Ruf genießt. Gemeint ist der „db Kompass Life 3“, mit dem Anleger die Möglichkeit haben auf das Leben anderer Menschen zu wetten. Dies ist, nach Meinung der Ombudsstelle des Bankenverbandes nicht mit unserer Werteordnung sowie der Unantastbarkeit der Würde des Menschen vereinbar.

Das Prinzip des sogenannten Todesfonds
Das Prinzip dieses Lebensversicherungsfonds basiert auf den Zweitmarkt an Lebensversicherungen in den USA. So haben amerikanische Bürger, die eine Lebensversicherung besitzen die Möglichkeit, diese auf dem Zweitmarkt wieder zu verkaufen, anstatt sie zu kündigen. Durch den Verkauf der Police erhalten die Versicherten oft einen höheren Erlös, als bei Rücknahme durch die Versicherung.
Der Käufer zahlt dem Versicherten eine einmalige Summe und übernimmt ab diesem Zeitpunkt die Prämienzahlungen für die Police. Stirbt dann der Versicherte, bekommt der Käufer die vereinbarte Lebensversicherungssumme. Je früher der Versicherte stirbt, desto größer ist der Gewinn des Käufers. Er wettet mit dem Kauf der Police demnach auf ein frühes Ableben des Versicherten, da sich ansonsten die Investition umkehren würde und einen finanziellen Verlust bedeuten würde.

Diese von Kritikern „Todesfonds“ genannte Anlageform der Deutschen Bank bietet eine Wette auf die Restlebensdauer von rund 500 Personen an und hat bisher circa 700 Millionen Euro bei Privatanlegern eingesammelt. Auf Grund der heftiger Kritiken bietet die Deutsche Bank den Anlegern inzwischen ein Rückkaufangebot für einen unkomplizierten Ausstieg aus dem „db Kompass Life 3“ an.

Gutes Gewissen mit Ethikfonds
Anleger müssen nun aber nicht auf eine gute Rendite verzichten, wenn sie sich gegen solch unmoralische Fonds entscheiden. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Investmentfonds, die in Unternehmen investieren, welche nach ethischen und sozialen Aspekten agieren. Diese sogenannten Ethik- oder auch Umweltfonds bieten demnach nicht nur eine hohe Risikostreuung an, sondern auch das Gewissen, dass man der nachfolgenden Generation einen lebenswerten Planeten hinterlässt.

Informationen zu Wertpapieren, Geldanlagen und Aktienfonds auf fonds-im-netz.info.


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